Der Bauplan einer Hochzeitshomepage

Wie eine Hochzeitshomepage aufgebaut ist

Manche Paare sagen Hochzeitswebsite, manche Hochzeitsseite, viele sagen Hochzeitshomepage — gemeint ist dasselbe. Diese Seite beantwortet die Frage dahinter: Woraus besteht so eine Homepage eigentlich, welche Bereiche hat sie, was gehört auf welchen, und wer darf sie sehen. Kein Ablaufplan, sondern ein Bauplan.

Sieben Bereiche, eine Seite Geschützt per Einladungscode Auf dem Handy gebaut
Illustration der Bereiche einer Hochzeitshomepage Geschützt per Einladungscode Auf dem Handy gebaut
Eine Seite statt Unterseiten

Warum eine Hochzeitshomepage keine Unterseiten braucht

Klassische Homepages verteilen ihre Inhalte auf Menüpunkte, hinter denen jeweils eine eigene Seite liegt. Bei einer Hochzeit ist das der falsche Zuschnitt. Eure Gäste kommen mit einer Handvoll konkreter Fragen — wann, wo, was anziehen, wie zusagen — und jeder Klick, der eine Antwort hinter einer weiteren Seite versteckt, kostet Rückmeldungen. Bei uns liegen deshalb alle Bereiche untereinander auf einer einzigen Homepage; das Menü oben springt dorthin, statt neu zu laden.

Bereiche statt Unterseiten

Was anderswo ein Menüpunkt mit eigener Adresse wäre, ist hier ein Abschnitt derselben Homepage. Die Navigation bleibt sichtbar und markiert unterwegs, in welchem Bereich Eure Gäste gerade lesen.

Eine Adresse, die man weitersagen kann

Weil alles auf einer Homepage liegt, gibt es genau eine Adresse. Die passt auf eine Einladungskarte, lässt sich am Telefon buchstabieren und führt niemanden auf eine Unterseite, von der er nicht zurückfindet.

Sichtbar wird, was Ihr füllt

Leere Bereiche erscheinen nicht. Wer keine Geschichte schreiben mag, hat keinen leeren Abschnitt auf der Homepage, sondern schlicht einen weniger.

Von unten nach oben gedacht

Der größte Teil Eurer Gäste liest die Homepage auf dem Handy, im Stehen, zwischen zwei Terminen. Die Reihenfolge der Bereiche ist daran ausgerichtet und nicht an dem, was am Schreibtisch gut aussieht.

Womit man anfängt und wie so eine Homepage entsteht, steht nicht hier, sondern nebenan: Hochzeitswebsite erstellen

Die Bereiche

Woraus Eure Homepage besteht

Sieben Bereiche, in der Reihenfolge, in der Eure Gäste sie beim Herunterscrollen antreffen. Zwei davon gehören zum Paket, die übrigen fünf könnt Ihr ohne Zahlungsdaten anlegen und ansehen.

Kopfbereich mit Countdown

Von Anfang an

Eure Namen, das Datum, ein großes Bild und der mitlaufende Countdown. Dieser Bereich beantwortet in zwei Sekunden, wessen Homepage das ist und wann gefeiert wird — mehr soll er nicht.

Gehört hierher: Namen, Datum, ein Bild. Nicht hierher: Uhrzeiten, Adressen, Erklärungen.

Wir zwei

Von Anfang an

Je ein Bild und ein kurzer Absatz über Euch beide. Für Gäste, die nur eine Seite des Paares kennen — die halbe Verwandtschaft — ist das der Bereich, der die andere Hälfte vorstellt.

Gehört hierher: wer Ihr seid, in ein paar Sätzen. Nicht hierher: die ganze Beziehungsgeschichte, dafür gibt es den nächsten Bereich.

Unsere Geschichte

Von Anfang an

Eine Folge von Stationen mit Datum, Text und Bild: das erste Treffen, der Umzug, der Antrag. Der Bereich, den Gäste am längsten lesen, und der einzige, in dem Ihr wirklich erzählen dürft.

Gehört hierher: Stationen, die eine Geschichte ergeben. Nicht hierher: Insiderwitze, die nur vier Leute verstehen.

Tagesablauf

Von Anfang an

Der Ablauf des Tages als Zeitleiste — Trauung, Empfang, Essen, Tanz. Für jeden Punkt Uhrzeit, Ort und ein Bild. Dieser Bereich ist der meistgelesene Teil jeder Hochzeitshomepage, weil er die Frage beantwortet, die alle wirklich haben.

Gehört hierher: Uhrzeit, Ort, was passiert. Nicht hierher: Puffer und Vorbereitungen, die nur Euch betreffen.

Häufige Fragen

Von Anfang an

Frage und Antwort, so oft Ihr wollt. Dresscode, Parken, Kinder, Übernachtung, Geschenke. Jede Frage, die Ihr hier beantwortet, ist eine Nachricht weniger auf Eurem Handy.

Gehört hierher: alles, was Euch dreimal gefragt wurde. Nicht hierher: Antworten, die für einen einzelnen Gast gelten.

Rückmeldung

Paketfunktion

Das Formular, mit dem Gäste zu- oder absagen, und in dem Ihr eigene Fragen stellen könnt: Essenswunsch, Anreise, Übernachtung, Lieblingslied. Die Antworten laufen bei Euch zusammen, nicht in Eurem Postfach.

Gehört zum Paket. Erscheint nur für Gäste, die mit ihrem Einladungscode gekommen sind.

Was Ihr wovon ohne Zahlungsdaten anlegen könnt und was zum Paket gehört, steht vollständig auf der Kostenseite. Preise im Überblick

Öffentlich oder geschlossen

Wer Eure Homepage sehen darf

Eine Hochzeitshomepage ist kein Blog. Auf ihr stehen Adressen, Uhrzeiten und die Namen Eurer Gäste, und beides muss man nicht der ganzen Welt zeigen. Deshalb ist die Homepage von Haus aus geschlossen und öffnet sich erst mit einem Code.

Der Einladungscode

Jeder Gast bekommt mit seiner Einladung einen eigenen Code. Wer die Adresse Eurer Homepage ohne Code aufruft, sieht keinen Inhalt, sondern ein Feld für den Code — davor liegt ein Bot-Schutz, damit niemand Codes durchprobiert. Weil jeder Code zu einem Gast gehört, weiß das Rückmeldeformular, wer da gerade antwortet.

Oder doch für alle

Ihr könnt die Homepage mit einem Schalter öffentlich stellen. Dann ist sie ohne Code lesbar — sinnvoll, wenn Ihr die Adresse auf der Einladungskarte abdruckt und nicht jedem einzeln einen Code mitgeben wollt. Das Rückmeldeformular bleibt in diesem Fall den Gästen mit Code vorbehalten, denn eine Zusage ohne Absender hilft niemandem.

Codes lassen sich sperren

Ein Code, der in eine falsche Gruppe weitergereicht wurde, wird gesperrt und funktioniert nicht mehr. Die übrigen Codes bleiben davon unberührt — Ihr müsst nicht die ganze Homepage neu schützen.

Ihr seht sie immer

Als Paar seid Ihr angemeldet und braucht keinen Code. Ihr könnt Eure Homepage jederzeit in der Vorschau ansehen — genau so, wie sie bei Euren Gästen ankommt.

Orientierung

Wie Gäste sich auf Eurer Homepage zurechtfinden

Ein Teil Eurer Gäste ist über achtzig und tippt Adressen mit dem Zeigefinger. Der Aufbau der Homepage nimmt darauf Rücksicht, ohne dass Ihr dafür etwas einstellen müsst.

Ein Menü, das mitläuft

Die Leiste am oberen Rand bleibt stehen und hebt hervor, in welchem Bereich man gerade ist. Ein Tipp darauf springt weiter, ohne dass die Homepage neu lädt.

Ein Weg statt vieler

Es gibt keine Sackgassen: Wer einfach nach unten scrollt, kommt an jedem Bereich vorbei und landet am Ende bei der Rückmeldung. Niemand muss ein Menü verstanden haben, um zuzusagen.

Für schmale Bildschirme gebaut

Die Homepage ist für schmale Bildschirme entworfen und wird auf großen breiter, nicht umgekehrt. Bilder, Zeitleiste und Formular funktionieren mit dem Daumen.

Immer aktuell

Ändert sich die Uhrzeit oder der Treffpunkt, ändert Ihr sie an einer Stelle. Gedruckte Karten kann man nicht korrigieren, Eure Homepage schon — und die Adresse dafür bleibt dieselbe.

Abgrenzung

Was nicht auf die Homepage gehört

Zur Struktur gehört auch, was draußen bleibt. Drei Dinge werden regelmäßig auf die Hochzeitshomepage geschoben, obwohl sie dort schaden.

Die Tischplanung

Wer neben wem sitzt, ist Eure Arbeitsfläche und keine öffentliche Information. Die Tischplanung liegt deshalb in Eurem Bereich und verlässt ihn nur als Druckvorlage für den Saal.

Gästelisten und Antworten

Wer zugesagt hat, wer noch nicht und wer ein Zimmer braucht, seht Ihr in Eurer Übersicht. Auf der Homepage stünde daraus eine Liste, die Gäste untereinander vergleichen — und darauf hat niemand Lust.

Alles zweimal

Der Dresscode gehört in die häufigen Fragen oder in den Tagesablauf, nicht in beides. Doppelte Angaben widersprechen sich irgendwann, und dann glaubt Euch keiner mehr.

Häufige Fragen

Was Paare zum Aufbau fragen

Ja. Homepage, Website und Hochzeitsseite meinen im Sprachgebrauch dasselbe: die eine Adresse im Netz, unter der Eure Gäste alles zu Eurer Feier finden. Wir verwenden alle drei Wörter, weil Paare mit allen drei suchen — dahinter steckt bei uns dasselbe Produkt.

Bei uns keine. Alle Bereiche liegen untereinander auf einer Homepage, das Menü springt dorthin. Für eine Hochzeit ist das die bessere Form: Eure Gäste haben wenige, konkrete Fragen, und jede Antwort hinter einem zusätzlichen Klick kostet Rückmeldungen.

Ja. Bereiche, die Ihr nicht füllt, erscheinen auf der Homepage nicht. Wenn Ihr keine Geschichte schreiben mögt oder auf die Vorstellung des Paares verzichtet, fehlt kein leerer Kasten, sondern schlicht ein Abschnitt.

Sie ist standardmäßig geschlossen und öffnet sich mit dem persönlichen Einladungscode, den jeder Gast mit seiner Einladung bekommt. Das ist etwas anderes als ein gemeinsames Passwort: Ein einzelner Code lässt sich sperren, ohne dass die übrigen Gäste etwas merken. Auf Wunsch könnt Ihr die Homepage auch öffentlich stellen.

Nein. Rückmeldungen laufen ausschließlich bei Euch zusammen. Auf der Homepage selbst steht keine Gästeliste und kein Zusagestand — Eure Gäste sehen nur ihre eigene Antwort.

Ja, und dafür ist vor allem die Galerie da: Nach der Feier laden Eure Gäste dort ihre Bilder hoch, und aus der Einladung wird ein Rückblick. Die Adresse bleibt dabei dieselbe, solange Eure Laufzeit läuft.

Legt Eure Homepage an und seht sie Euch an

Alle Bereiche stehen ab der ersten Minute bereit. Ihr füllt sie in beliebiger Reihenfolge, seht das Ergebnis sofort und entscheidet am Ende, ob Ihr sie verschicken wollt.

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