Alternative zu Simply-Wedding: wenn die Gästeliste am Anfang steht
Diese Seite fängt mit einem Zugeständnis an, weil sie sonst unehrlich wäre: Simply-Wedding ist ein guter Anbieter, und wir ähneln uns dort, wo sich die meisten Anbieter unterscheiden. Kein Abo, keine automatische Verlängerung, eine kostenlose Basisversion, deutsche Server, nur technisch notwendige Cookies – all das weist der Anbieter auf seinen eigenen Seiten aus, und all das gilt bei uns ebenso. Wer nach „Simply-Wedding Alternative“ sucht, weil er ein Abo vermeiden will, hat sein Problem also schon gelöst und braucht diese Seite nicht. Es bleiben drei echte Unterschiede, und sie liegen alle an derselben Stelle: an der Frage, ob die Gästeliste vor der Einladung existiert oder erst danach entsteht.
Werden-Heiraten und Simply-Wedding nebeneinander
Die rechte Spalte gibt wieder, was der Anbieter auf seinen eigenen Seiten darstellt – das Abrechnungsmodell und die dort ausgewiesenen Funktionen. Keine Preise, keine Bewertung, kein Ranking.
Zahlungsmodell
Werden-Heiraten
Einmalzahlung für ein Jahr, ohne automatische Verlängerung
Simply-Wedding (laut Anbieterseite)
Eine kostenlose Basisversion ist ausgewiesen, ausdrücklich einschließlich Einladung, Countdown, Location und Gästeliste; darüber liegen zubuchbare Pakete mit fester Laufzeit. Die Produktseite nennt „keine automatische Verlängerung“
Wann gezahlt wird
Werden-Heiraten
Erst beim Versenden der Einladungen – Anlegen und Gestalten ohne Zahlungsdaten
Simply-Wedding (laut Anbieterseite)
Anlegen und Gestalten kosten nichts. Gezahlt wird für einzelne Pakete – und für die Galerie nennt die FAQ eine Grenze der Basisversion: Die Bilder werden dort dreißig Tage nach dem Hochzeitsdatum gelöscht
Zugang für Gäste
Werden-Heiraten
Persönlicher Einladungscode je Gast, bei Bedarf erneut versendbar
Simply-Wedding (laut Anbieterseite)
Die Seite lässt sich laut FAQ mit einem Code schützen, und es lassen sich Gästegruppen mit unterschiedlichen Codes anlegen. Ein persönlicher Code je eingeladenem Gast ist nicht ausgewiesen; die Gästeliste füllt sich laut FAQ durch Eintragungen der Gäste
Eigene Adresse
Werden-Heiraten
Wunsch-Subdomain im Premium-Paket, eigene .de-Domain im Domain-Paket
Simply-Wedding (laut Anbieterseite)
Die Adressform ist auf der Produktseite eine Subdomain beim Anbieter. Eine eigene Domain ist auf den öffentlichen Produktseiten nicht als Funktion ausgewiesen
Tischplanung
Werden-Heiraten
Drag-and-drop, Saal-Ansicht in 3D, Tischkarten und Aushang als PDF – in jedem Paket
Simply-Wedding (laut Anbieterseite)
Ausgewiesen sind Hochzeitshomepage, digitale Einladungskarte, Bildergalerie, Budget- und Aufgabenplaner sowie Audiogästebuch – eine Tischplanung ist auf keiner dieser Seiten genannt
Stand der Angaben zum Anbieter: 6. September 2026, geprüft auf dessen öffentlichen Produktseiten und der FAQ-Seite. Preise und Leistungsumfang ändern sich laufend – bitte immer beim Anbieter selbst nachsehen.
Was bei uns anders läuft
Bezahlt wird erst beim Versenden
Der Unterschied, aus dem alle anderen folgen, ist eine Richtung. Bei Simply-Wedding füllt sich die Gästeliste laut FAQ dadurch, dass Gäste sich eintragen – die Benachrichtigung, die der Anbieter beschreibt, meldet genau das: dass sich jemand eingetragen hat. Das ist bequem und funktioniert, solange alle antworten. Bei uns steht die Liste vorher. Ihr tragt ein, wen Ihr einladet, und deshalb kennt das System von Anfang an die Menge, um die es geht. Was Ihr danach anseht, ist nicht der Eingang, sondern die Lücke: die Namen, bei denen noch nichts steht. Diese Ansicht gibt es nur, wenn vorher jemand gesagt hat, wer eingeladen ist – und sie ist zwei Wochen vor der Hochzeit die einzige, die Ihr wirklich braucht, weil aus ihr die Anrufe werden. Eine Liste, die aus Eintragungen wächst, kann viele Dinge zeigen. Wer fehlt, kann sie nicht zeigen.
Einladungscode statt gemeinsamem Passwort
Beim Zugang trennt sich derselbe Gedanke weiter. Der Anbieter weist einen Code für die Seite aus und dazu Gästegruppen mit eigenen Codes – für Familie und Freunde also je ein Code. Das ist mehr als ein gemeinsames Passwort und löst das Problem trotzdem nur zur Hälfte: Ein Gruppencode wandert weiter, er lässt sich nicht für eine einzelne Person zurückziehen, und wenn eine Antwort eingeht, sagt er Euch nicht, von wem. Bei uns hat jeder eingeladene Gast einen eigenen Einladungscode. Er ist die Einladung, er lässt sich einzeln erneut verschicken, wenn ihn jemand verlegt, und jede Antwort landet in der Zeile dieses Gastes – mit Menüwunsch, Begleitung und Anmerkung. Für die Küche ist der Unterschied am Ende eine Zahl, für Euch der Unterschied zwischen Nachzählen und Nachsehen.
Tischplanung gehört zum Paket
Die Adresse ist der Punkt, an dem es unumkehrbar wird. Simply-Wedding zeigt auf seiner Produktseite eine Subdomain beim Anbieter als Adressform; eine eigene Domain ist auf den öffentlichen Produktseiten nicht als Funktion ausgewiesen. Für eine rein digitale Einladung, die als Link durch WhatsApp geht, ist das vollkommen ausreichend – dort klickt man, man tippt nicht. Sobald die Adresse aber auf eine gedruckte Karte kommt, wird sie vorgelesen, am Telefon buchstabiert und von Hand abgetippt, und jedes zusätzliche Wort darin ist eine Fehlerquelle. Bei uns ist die eigene Domain Teil des Domain-Pakets: Wir registrieren sie für Euch, sie ist die Adresse Eurer Seite und keine Weiterleitung, unser Name kommt darin nicht vor, und Ihr braucht kein zweites Konto bei einem Registrar. Wer digital einlädt, braucht das nicht. Wer druckt, entscheidet es vor der Druckerei.
Gästedaten auf deutschen Servern
Zwei Termine nach der Hochzeit unterscheiden die beiden noch, und beide betreffen die Fotos. Der erste steht in der FAQ des Anbieters: In der Basisversion werden die Bilder dreißig Tage nach dem Hochzeitsdatum gelöscht, mit einem Speicherpaket nach dessen Ablauf. Das ist sauber kommuniziert und trotzdem eine Frist, die genau in den Zeitraum fällt, in dem ein frisch verheiratetes Paar erfahrungsgemäß im Urlaub ist. Bei uns läuft das gekaufte Jahr ab Kauf, und die Galerie gehört dazu – die Fotos der Gäste liegen dort so lange wie alles andere. Der zweite Termin ist die Tischplanung, und sie fehlt bei diesem Vergleich auf der anderen Seite: Auf keiner der ausgewiesenen Produktseiten ist eine genannt. Sie ist bei uns eine eigene Fläche, aus der der Plan für den Eingang, die Tischkarten und die Zahl für die Küche als PDF herauskommen – die einzige Hochzeitsaufgabe, die kein Gast je zu sehen bekommt und die trotzdem die meiste Zeit kostet.
Wo wir uns ähneln
Was für Simply-Wedding spricht, und hier ist die Liste ungewöhnlich lang:
- Kein Abo, und das ist beim Anbieter kein Kleingedrucktes, sondern steht auf der Produktseite: „Keine automatische Verlängerung“. Wer diese Vergleichsseite geöffnet hat, weil er eine Seite sucht, die nicht von allein weiterläuft, hat sie dort bereits gefunden – das ist genau der Punkt, an dem die meisten anderen Anbieter dieses Registers anders arbeiten.
- Deutscher Anbieter, deutsche Server für die Fotos, ausschließlich technisch notwendige Cookies – alles drei ausgewiesen. Beim Datenstandort und beim Umgang mit den Daten Eurer Gäste haben wir gegen diesen Anbieter nichts vorzubringen und versuchen es auch nicht.
- Simply-Wedding kann Dinge, die es bei uns nicht gibt und die wir auch nicht bauen wollen: ein Audiogästebuch, einen Budget- und Aufgabenplaner, ein Verzeichnis von Hochzeitsdienstleistern und einen Kalender mit Hochzeitsmessen. Wenn Ihr ein Werkzeug für die ganze Planung sucht und nicht nur für Einladung, Rückmeldung und Tische, ist das ein Argument dort und keines hier.
Das steht hier, weil eine Vergleichsseite des Anbieters sonst nur eine Werbeseite mit Tabelle wäre.
Vier Fragen, die Ihr jedem Anbieter stellen könnt
Auch uns. Sie sind so gestellt, dass die Antwort nachprüfbar ist – und sie sind der Grund, warum auf dieser Seite keine fremden Preise stehen: Zahlen veralten, diese Fragen nicht.
- Verlängert sich die Laufzeit von selbst, oder endet sie? Und wer erinnert uns woran?
- Sehen Gäste die Seite mit einem gemeinsamen Passwort oder mit einem eigenen Zugang – und was passiert, wenn ein Gast ihn verliert?
- Ist die eigene Domain die Adresse der Seite, oder leitet sie auf eine Adresse des Anbieters weiter? Auf gedruckten Karten sieht man den Unterschied.
- In welchem Land liegen die Daten unserer Gäste, und wer darf sie außer uns sehen?
Umziehen in drei Schritten
Eine Hochzeitsseite ist kein Warenwirtschaftssystem – umziehen heißt hier abtippen, nicht migrieren. Das meiste habt Ihr schon geschrieben.
Seite anlegen und ansehen
Konto anlegen, Farbwelt wählen, Live-Vorschau öffnen. Ohne Zahlungsdaten und ohne Zeitlimit – Ihr könnt beide Seiten nebeneinander offen haben und vergleichen.
Inhalte übertragen
Tagesablauf, Location, Anreise, Dresscode, Geschenkhinweise und Eure Geschichte kopiert Ihr aus der alten Seite herüber. Fotos ladet Ihr neu hoch.
Gästeliste anlegen und einladen
Gäste eintragen, Rückmeldefragen festlegen, Einladungen mit persönlichem Code verschicken. Erst dieser Schritt kostet etwas.
Häufige Fragen
Wenn Ihr noch nicht entschieden seid
Seiten, die diese Entscheidung von einer anderen Seite her angehen – darunter der Vergleich, der ganz ohne Anbieternamen auskommt.
Auch verglichen: EHEMOMENTE Alternative, Weddybird Alternative, Wix Alternative
Legt Eure Seite an und vergleicht selbst
Anlegen und Gestalten kostet nichts und verlangt keine Zahlungsdaten. Ihr könnt beide Seiten nebeneinander aufbauen und danach entscheiden.
Kostenlos anfangenKein Abo, keine Zahlungsdaten, kein Zeitlimit.