Anbieter vergleichen

Alternative zu Jimdo: eine Hochzeitsseite statt eines Baukastens

Der wichtigste Satz zuerst, damit dieser Vergleich nicht schiefhängt: Jimdo ist ein allgemeiner Website-Baukasten, kein Hochzeitsanbieter. Das Hamburger Unternehmen baut Werkzeuge für Portfolios, Praxen, Vereine und Läden – und führt daneben eine eigene deutschsprachige Seite, die das Produkt ausdrücklich für Hochzeitswebsites bewirbt. Genau deshalb gibt es diese Seite hier. Wer zwischen beiden schwankt, vergleicht aber nicht zwei Hochzeitsprodukte, sondern zwei Werkzeugklassen: eine leere Leinwand, auf der Ihr alles bauen könnt, gegen ein fertiges Formular für einen einzigen Anlass. Wo im Folgenden steht, etwas sei bei Jimdo nicht als Funktion ausgewiesen, ist das kein Mangel – ein Baukasten hat keine Gästeliste, so wie ein Notizbuch keine Rechtschreibprüfung hat.

Keine fremden Preise Nur belegte Angaben Mit dem, was gleich ist
Zwei aufgeschlagene Notizbücher nebeneinander auf einem Tisch, dazwischen eine hochkant stehende Münze
Anbieter vergleichen

Werden-Heiraten und Jimdo nebeneinander

Die rechte Spalte gibt wieder, was der Anbieter auf seinen eigenen Seiten darstellt – das Abrechnungsmodell und die dort ausgewiesenen Funktionen. Keine Preise, keine Bewertung, kein Ranking.

Zahlungsmodell

Werden-Heiraten

Einmalzahlung für ein Jahr, ohne automatische Verlängerung

Jimdo (laut Anbieterseite)

Ein kostenloses Paket mit jederzeitigem Upgrade; die Premium-Pakete sind laut Preisseite entweder monatlich oder im Voraus für eine feste Laufzeit zahlbar. Es ist ein Vertrag: Der Fuß der Anbieterseite führt eigene Punkte zum Kündigen und zum Widerrufen

Wann gezahlt wird

Werden-Heiraten

Erst beim Versenden der Einladungen – Anlegen und Gestalten ohne Zahlungsdaten

Jimdo (laut Anbieterseite)

Der Einstieg mit einer kostenlosen Hochzeitshomepage ist auf der Hochzeitsseite genannt; werbefreie Darstellung, die individuelle Domain und die Designs sind dort dem Premium-Paket zugeordnet, die Zahlung läuft also ab dem Zeitpunkt, ab dem die Seite ohne Anbieternamen erscheinen soll

Zugang für Gäste

Werden-Heiraten

Persönlicher Einladungscode je Gast, bei Bedarf erneut versendbar

Jimdo (laut Anbieterseite)

Für die Zusagen nennt die Anleitung auf der Hochzeitsseite ein Kontaktformular; eine Gästeliste, ein Rückmeldewerkzeug oder ein eigener Zugang je Gast sind dort nicht ausgewiesen – ein Baukasten bringt so etwas nicht mit

Eigene Adresse

Werden-Heiraten

Wunsch-Subdomain im Premium-Paket, eigene .de-Domain im Domain-Paket

Jimdo (laut Anbieterseite)

Die Hochzeitsseite weist eine individuelle Domain aus, laut dieser Seite ein Jahr lang kostenlos mit jedem Premium-Paket; ohne Premium läuft die Seite unter einer Adresse des Anbieters und trägt laut derselben Seite dessen Namen

Tischplanung

Werden-Heiraten

Drag-and-drop, Saal-Ansicht in 3D, Tischkarten und Aushang als PDF – in jedem Paket

Jimdo (laut Anbieterseite)

Eine Tischplanung ist auf der Hochzeitsseite des Anbieters nicht ausgewiesen; das Produkt ist dort als Baukasten für die Website beschrieben und nicht als Planungswerkzeug für die Feier

Stand der Angaben zum Anbieter: 20. August 2026, geprüft auf dessen öffentlichen Start-, Preis- und Funktionsseiten. Preise und Leistungsumfang ändern sich laufend – bitte immer beim Anbieter selbst nachsehen.

Was bei uns anders läuft

Bezahlt wird erst beim Versenden

Ein Baukasten rechnet in Monaten, und das aus einem guten Grund: Er ist für Läden, Praxen und Portfolios gebaut, also für Auftritte, die es nächstes Jahr auch noch gibt. Die Preisseite von Jimdo bietet folgerichtig die Wahl zwischen monatlicher Zahlung und einer festen Laufzeit im Voraus, und es ist ein Vertrag – der Fuß der Seite führt eigene Punkte zum Kündigen und zum Widerrufen. Eine Hochzeit ist aber kein Betrieb, sondern ein Termin. Sie hat einen Tag, ein paar Wochen Nachlauf für die Fotos, und dann ist sie vorbei. Bei uns endet die Einmalzahlung nach einem Jahr von allein, und niemand muss daran denken. Der häufigste Fehler bei einem laufenden Vertrag ist nicht, dass er teuer wäre – sondern dass er nach der Hochzeit weiterläuft, weil das Paar Wichtigeres zu tun hatte.

Einladungscode statt gemeinsamem Passwort

Auf seiner Hochzeitsseite beschreibt Jimdo den Weg zur Zusage wörtlich so: einen Link zur Hochzeitsliste und ein Kontaktformular einfügen. Das ist für einen Baukasten die richtige Antwort und für eine Hochzeit die halbe. Ein Kontaktformular schickt Euch eine Nachricht. Es weiß nicht, wer eingeladen war, es zählt nicht mit, es sagt Euch nicht, von wem noch nichts gekommen ist, und wenn dieselbe Tante zweimal schreibt, steht sie zweimal im Postfach. Bei uns steht am Anfang die Gästeliste: Jeder eingeladene Gast hat eine Zeile und einen eigenen Einladungscode, die Antwort landet in seiner Zeile, und was Ihr auf einen Blick seht, ist nicht der Eingang, sondern die Lücke – die Namen, bei denen noch nichts steht. Aus dieser Lücke werden zwei Wochen vor der Hochzeit die Anrufe, die Ihr sonst blind führt.

Tischplanung gehört zum Paket

Mit einem Baukasten könnt Ihr jede Seite bauen, die Ihr Euch vorstellen könnt, und mit Jimdo geht das ausgesprochen bequem. Eine Sitzordnung ist nur keine Seite. Sie ist eine Rechnung, die sich jedes Mal ändert, wenn eine Zusage nachkommt oder eine Absage eintrifft, und die Frage lautet nicht, wie sie aussieht, sondern ob sie aufgeht: Passen alle an die Tische, die Ihr habt, sitzt niemand neben jemandem, mit dem er seit Ostern nicht spricht, und wie viele Gedecke sagt Ihr der Küche? Deshalb ist die Tischplanung bei uns kein Gestaltungselement, sondern eine eigene Fläche: Tische verteilen, Namen dazwischen verschieben, an jedem Tisch die offenen Plätze mitzählen, Bereiche für Nebenraum oder Garten abtrennen, den Raum räumlich prüfen. Am Ende kommen der Plan für den Eingang, die Kärtchen für die Gedecke und die Liste für die Küche als PDF heraus.

Gästedaten auf deutschen Servern

Beim Datenstandort haben wir gegen Jimdo nichts vorzubringen, und wir versuchen es auch nicht: Das ist ein Hamburger Unternehmen, das seit Jahren so auftritt. Der Unterschied ist ein anderer und er ist typisch für einen Baukasten – wer damit baut, betreibt die Website selbst und übernimmt die Pflichten eines Betreibers. Jimdo weiß das und verkauft dafür eigens abmahnsichere Rechtstexte für Impressum und Datenschutzerklärung. Auf seiner Hochzeitsseite werden außerdem eine Google-Maps-Karte für den Ort und ein Bildimport aus Facebook oder Google empfohlen; jedes dieser Elemente ist ein Dritter, den Ihr in Eurer eigenen Datenschutzerklärung erklären müsstet. Bei uns entfällt dieser ganze Block: Wir betreiben die Seite, Eure Anschrift steht in keinem Impressum, es gibt keine Cookie-Frage an Eure Gäste, und die Rückmeldungen liegen auf Servern in Deutschland.

Wo wir uns ähneln

Was für Jimdo spricht, und es ist nicht wenig:

  • Freiheit. Ein Baukasten kennt keine Rubriken, die es geben muss oder nicht geben darf – Ihr baut jede Seite, die Euch einfällt, in jeder Reihenfolge und in jedem Layout. Wenn Eure Vorstellung von der Hochzeitsseite nicht in eine vorgegebene Struktur passt, ist ein Baukasten das richtige Werkzeug und wir sind es nicht.
  • Beide lassen sich kostenlos beginnen: Jimdo nennt auf seiner Hochzeitsseite ausdrücklich die kostenlose Hochzeitshomepage als Einstieg mit jederzeitigem Upgrade, bei uns kostet alles bis zum Versenden der Einladungen nichts. Und beide sind deutsche Anbieter mit deutschsprachigem Support – beim Firmensitz gibt es zwischen Hamburg und uns nichts zu vergleichen.
  • Jimdo kann Dinge, die bei uns gar nicht vorkommen, weil sie mit einer Hochzeit nichts zu tun haben: einen Shop, Online-Buchungen, Rechnungen, Brancheneinträge, SEO-Werkzeuge. Wenn die Hochzeitsseite bei Euch nur der Anfang ist und danach eine Seite für etwas anderes daraus werden soll, ist die Wahl schon getroffen – unsere Seite lässt sich nicht in einen Blumenladen umbauen.

Das steht hier, weil eine Vergleichsseite des Anbieters sonst nur eine Werbeseite mit Tabelle wäre.

Vier Fragen, die Ihr jedem Anbieter stellen könnt

Auch uns. Sie sind so gestellt, dass die Antwort nachprüfbar ist – und sie sind der Grund, warum auf dieser Seite keine fremden Preise stehen: Zahlen veralten, diese Fragen nicht.

  • Verlängert sich die Laufzeit von selbst, oder endet sie? Und wer erinnert uns woran?
  • Sehen Gäste die Seite mit einem gemeinsamen Passwort oder mit einem eigenen Zugang – und was passiert, wenn ein Gast ihn verliert?
  • Ist die eigene Domain die Adresse der Seite, oder leitet sie auf eine Adresse des Anbieters weiter? Auf gedruckten Karten sieht man den Unterschied.
  • In welchem Land liegen die Daten unserer Gäste, und wer darf sie außer uns sehen?

Umziehen in drei Schritten

Eine Hochzeitsseite ist kein Warenwirtschaftssystem – umziehen heißt hier abtippen, nicht migrieren. Das meiste habt Ihr schon geschrieben.

Seite anlegen und ansehen

Konto anlegen, Farbwelt wählen, Live-Vorschau öffnen. Ohne Zahlungsdaten und ohne Zeitlimit – Ihr könnt beide Seiten nebeneinander offen haben und vergleichen.

Inhalte übertragen

Tagesablauf, Location, Anreise, Dresscode, Geschenkhinweise und Eure Geschichte kopiert Ihr aus der alten Seite herüber. Fotos ladet Ihr neu hoch.

Gästeliste anlegen und einladen

Gäste eintragen, Rückmeldefragen festlegen, Einladungen mit persönlichem Code verschicken. Erst dieser Schritt kostet etwas.

Häufige Fragen

Die Werkzeugklasse, und alles andere folgt daraus. Jimdo ist ein allgemeiner Website-Baukasten, der auf einer eigenen Seite auch für Hochzeiten wirbt; wir bauen ausschließlich Hochzeitsseiten. Konkret heißt das: Dort gestaltet Ihr Seiten und fügt für die Zusagen laut Anleitung ein Kontaktformular ein. Bei uns beginnt alles mit der Gästeliste, aus der Einladungen mit persönlichem Code herausgehen, in die die Antworten zurücklaufen und aus der am Ende die Sitzordnung entsteht. Der zweite Unterschied ist die Vertragsform: Jimdo rechnet monatlich oder für eine feste Laufzeit ab und ist ein Vertrag, den man kündigt; unser Paket ist eine Einmalzahlung für ein Jahr, die von selbst endet.

Fremde Beträge nennen wir grundsätzlich nicht, und bei einem laufenden Vertrag wäre eine einzelne Zahl auch die falsche Größe. Die Preisseite von Jimdo bietet die Wahl zwischen monatlicher Zahlung und einer festen Laufzeit im Voraus – was ein Baukasten kostet, hängt also nicht am Paket allein, sondern daran, wie viele Monate Ihr ihn braucht. Und das sind bei einer Hochzeit mehr, als man denkt: vom Save-the-Date bis zu den Dankeskarten liegt bei den meisten Paaren gut ein Jahr, oft anderthalb. Rechnet deshalb nicht den Monat, sondern die Strecke, und rechnet den Monat dazu, in dem Ihr nach der Hochzeit an die Kündigung denken müsst. Unsere Beträge stehen auf unserer Preisseite, die von Jimdo auf dessen Preisseite; beide sind dort aktuell und hier wären sie es morgen nicht mehr.

Bei uns nicht. Wir betreiben die Plattform, Eure Seite läuft in unserem Betrieb, und Eure Anschrift steht nirgends öffentlich – Ihr müsst weder ein Impressum pflegen noch eine Datenschutzerklärung schreiben noch Euren Gästen eine Cookie-Frage stellen. Mit einem Baukasten ist das anders, und Jimdo geht damit offen um: Der Anbieter verkauft eigens abmahnsichere Rechtstexte für Impressum und Datenschutzerklärung, weil eine selbst gebaute Website eben selbst betrieben wird. Dazu kommt, was Ihr einbindet – die auf der Hochzeitsseite empfohlene Google-Maps-Karte und der Bildimport aus Facebook oder Google sind Dritte, die in eine eigene Erklärung gehören. Für ein Geschäft ist das Alltag. Für zwei Menschen, die heiraten, ist es eine Aufgabe, die mit dem Anlass nichts zu tun hat.

Bei uns im Domain-Paket: Wir registrieren eine .de-Domain für Euch, sie ist die Adresse Eurer Seite, unser Name kommt darin nicht vor, und Ihr braucht kein zweites Konto bei einem Registrar. Im Premium-Paket wählt Ihr stattdessen eine Wunsch-Subdomain auf werden-heiraten.com. Jimdo weist auf seiner Hochzeitsseite eine individuelle Domain aus, laut dieser Seite ein Jahr lang kostenlos mit jedem Premium-Paket; ohne Premium läuft die Seite unter einer Adresse des Anbieters und trägt laut derselben Seite dessen Namen. Wenn Ihr die Adresse auf die Einladungskarte drucken wollt, ist das der Punkt, an dem der Unterschied sichtbar wird – und der Grund, warum die Domainfrage bei einer Hochzeit früher auftaucht als bei anderen Websites: Gedruckte Karten lassen sich später nicht mehr ändern.

Der Umzug von einem Baukasten ist der einfachste von allen, weil dort nichts steckt, was sich exportieren ließe – es gibt keine Gästeliste und keine Rückmeldedaten, sondern Seiten mit Texten und Bildern. Ihr legt bei uns eine Seite an, kostenlos und ohne Zahlungsdaten, kopiert Tagesablauf, Locations, Anfahrt, Dresscode und Eure Geschichte herüber und ladet die Fotos neu hoch; holt sie Euch vorher in voller Auflösung aus der alten Galerie. Danach kommt der Teil, den es vorher nicht gab: die Gästeliste eintragen, die Rückmeldefragen festlegen, die Einladungen mit persönlichem Code verschicken. Was bisher über das Kontaktformular kam, tragt Ihr von Hand nach. Und denkt an den laufenden Vertrag beim alten Anbieter – der endet nicht dadurch, dass Ihr woanders eine neue Seite gebaut habt.
Zum Weiterlesen

Wenn Ihr noch nicht entschieden seid

Seiten, die diese Entscheidung von einer anderen Seite her angehen – darunter der Vergleich, der ganz ohne Anbieternamen auskommt.

Auch verglichen: EHEMOMENTE Alternative, Weddybird Alternative, EureHochzeitOnline Alternative

Legt Eure Seite an und vergleicht selbst

Anlegen und Gestalten kostet nichts und verlangt keine Zahlungsdaten. Ihr könnt beide Seiten nebeneinander aufbauen und danach entscheiden.

Kostenlos anfangen

Kein Abo, keine Zahlungsdaten, kein Zeitlimit.