Gebühren und Papiere
Standesamt, Trauung außerhalb der Öffnungszeiten oder an einem Samstag, Urkunden, dazu die kirchliche oder freie Trauung.
Die meisten Budgetpläne scheitern nicht an der Gesamtsumme, sondern an der Frage, was ein einzelner Gast eigentlich kostet. Dieser Rechner beantwortet beides – ohne Anmeldung, ohne E-Mail-Adresse und ohne dass eine einzige Eurer Zahlen diesen Browser verlässt.
Tragt Eure Gästezahl ein und überschreibt jede Zeile, sobald Ihr ein Angebot in der Hand habt. Jeder Posten hat zwei Felder: was er unabhängig von der Gästezahl kostet, und was jeder weitere Gast dazulegt.
Die voreingetragenen Beträge sind grobe Richtwerte für den deutschsprachigen Raum und ausdrücklich keine Statistik: Sie stammen aus keiner Erhebung und beschreiben keinen Durchschnitt. Sie stehen nur da, damit der Rechner nicht bei null anfängt. Ersetzt jede Zahl durch Euer erstes echtes Angebot – dann wird aus der Schätzung ein Budget.
Ein Hochzeitsbudget zerfällt in zwei Hälften, die sich völlig unterschiedlich verhalten. Die eine hängt an der Gästezahl: Essen, Getränke, Papeterie, Tischdeko und am Ende auch die Größe des Raums, den Ihr dafür braucht. Die andere kostet dasselbe, ob nun dreißig oder hundertdreißig Leute kommen – die Ringe, Eure Outfits, der Fotograf, die Band, die Gebühren für die Trauung. Wer beide Hälften in einen Topf wirft, bekommt eine Zahl, mit der sich keine einzige Entscheidung treffen lässt.
Genau daran scheitern Prozentangaben. „Dreißig Prozent für die Location“ klingt nach einer Regel, sagt Euch aber nicht, was passiert, wenn Ihr zehn Namen von der Liste streicht – und das ist die Frage, die beim Planen tatsächlich auf dem Tisch liegt. Deshalb rechnet dieses Werkzeug mit zwei Zahlen pro Posten statt mit einem Anteil: einem Fixbetrag und einem Betrag pro Gast. Heraus kommt die einzige Größe, an der eine Gästeliste sich ohne Streit besprechen lässt – was eine einzelne Einladung kostet.
Bei den Startwerten oben folgt ungefähr die Hälfte des Budgets der Gästezahl. Zehn Gäste weniger sparen Euch deshalb nicht zehn Prozent der Gesamtsumme, sondern grob die Hälfte davon; der Rest steht bereits fest, bevor die erste Zusage eintrifft. Umgekehrt heißt das: An den Fixposten lässt sich schneller sparen, weil eine Entscheidung genügt. Ein Fotograf, der die Trauung und die erste Stunde danach begleitet statt sechzehn Stunden, ist ein Gespräch mit einer Person. Zwanzig Gäste auszuladen sind zwanzig.
Die Reihenfolge entscheidet mit. Location und Termin ziehen fast alles andere nach sich: Sie legen fest, wie viele Menschen überhaupt hineinpassen, ob Ihr das Catering mitbringen dürft oder das Haus liefert, ob eigene Getränke erlaubt sind und wie lange die Musik spielen darf. Wer vor dieser Entscheidung ein vollständiges Budget durchrechnet, rechnet es danach ein zweites Mal.
Budgets reißen selten an dem Posten, über den am längsten diskutiert wurde. Sie reißen an den vielen kleinen, die in keinem Angebot auftauchen – weil sie zu niemandes Angebot gehören. Tragt sie lieber jetzt mit einer groben Zahl ein als drei Wochen vorher mit der echten.
Standesamt, Trauung außerhalb der Öffnungszeiten oder an einem Samstag, Urkunden, dazu die kirchliche oder freie Trauung.
Service, Fahrer, Trauzeuginnen und Trauzeugen, alle, die für Euch einen Tag lang gearbeitet haben.
Kilometergeld und Übernachtung stehen im Kleingedruckten, nicht im Paketpreis – und fallen für jeden einzeln an.
Sektempfang, Korkgeld für mitgebrachten Wein, das letzte Drittel des Abends, das keine Pauschale abdeckt.
Bei vielen Caterern gehört sie nicht zum Menüpreis, und Anschnitt- oder Tellergeld kommt gelegentlich dazu.
Haare und Make-up zur Probe, Änderungsschneiderei, Reinigung von Kleid und Anzug hinterher.
Shuttle für die Gäste, Euer eigenes Zimmer in der Hochzeitsnacht, das Auto für den Tag.
Endreinigung, Abbau der Deko, Rückgabe von Mietgeschirr und Mobiliar – häufig am Morgen danach und selten kostenlos.
Kein zusätzliches Geld, aber früheres. Wer die Fristen übersieht, hat kein Budget-, sondern ein Terminproblem.
Jeder Posten hat zwei Felder. Der Betrag pro Gast wird mit Eurer Gästezahl multipliziert, der Fixbetrag kommt unverändert dazu, alles wird addiert, der Puffer aufgeschlagen und die Summe zum Schluss durch die Gästezahl geteilt. Mehr passiert nicht – jede Zeile lässt sich mit dem Taschenrechner nachprüfen.
Drei Artikel aus dem Magazin, die dort weitermachen, wo der Rechner aufhört.
Wenn die Summe steht, hängt alles Weitere an der Liste: wer eingeladen wird, wer zusagt, wer am Ende wirklich am Tisch sitzt. Genau da könnt Ihr weitermachen – mit einer Hochzeitswebsite, auf der Eure Gäste selbst antworten.
Hochzeitswebsite kostenlos anlegenAnlegen und Gestalten kostet nichts. Das Versenden der Einladungen und das Sammeln der Antworten gehört zu einem Paket.