Eine Rede, die ankommt, hat einen einzigen Gedanken, eine einzige Anekdote und einen Schluss, der auf das Paar zeigt statt auf den Redner. Schreibt zuerst die Anekdote auf, dann den Satz, den sie beweist, dann den Anfang. Sprecht den Text danach dreimal laut.
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Liebe Familie, liebe Freunde, wir freuen uns, dass Ihr heute mit uns feiert. Alex & Sam, Euch gemeinsam zu sehen macht uns glücklich. In der Familie lernt man früh, dass Menschen verschieden sind und trotzdem füreinander da sein können. Ihr zeigt uns das heute auf Eure eigene Weise. Ein Moment, an den ich gern zurückdenke: Beim letzten gemeinsamen Abendessen fiel plötzlich das Licht aus. Alex suchte Kerzen, Sam stellte die Teller näher zusammen. Statt uns über den Stromausfall zu ärgern, blieben wir noch lange am Tisch. Ihr habt aus einer kleinen Panne einen schönen Abend gemacht.. Diese kleine Erinnerung ist mir wichtiger als ein großer Rat. Ich wünsche Euch, dass Ihr Euch auch im Alltag solche Momente schenkt: zuhören, gemeinsam lachen und einander Zeit lassen. Eine Ehe muss nicht für alle gleich aussehen. Sie darf zu Euch passen. Lasst uns diesen Tag miteinander genießen. Auf Eure gemeinsame Zukunft und auf viele Jahre voller Vertrauen und Freude!
Freunde
Liebe Gäste, ich kenne Alex & Sam als zwei Menschen, mit denen man lachen und auch schwierige Tage teilen kann. Heute geht es nicht darum, eine perfekte Geschichte über Euch zu erzählen. Es geht darum, was Euch als Paar ausmacht: Ihr hört einander zu und nehmt Euch gegenseitig ernst. Ein Moment, an den ich gern zurückdenke: Beim letzten gemeinsamen Abendessen fiel plötzlich das Licht aus. Alex suchte Kerzen, Sam stellte die Teller näher zusammen. Statt uns über den Stromausfall zu ärgern, blieben wir noch lange am Tisch. Ihr habt aus einer kleinen Panne einen schönen Abend gemacht.. Diese kleine Erinnerung ist mir wichtiger als ein großer Rat. Ich wünsche Euch, dass Ihr Euch auch im Alltag solche Momente schenkt: zuhören, gemeinsam lachen und einander Zeit lassen. Eine Ehe muss nicht für alle gleich aussehen. Sie darf zu Euch passen. Lasst uns diesen Tag miteinander genießen. Auf Eure gemeinsame Zukunft und auf viele Jahre voller Vertrauen und Freude!
Das Paar
Liebe Gäste, danke, dass Ihr unseren Hochzeitstag mit uns verbringt. Einige von Euch sind weit angereist, andere haben in den letzten Wochen mitgedacht und mitgeholfen. Ihr alle habt dazu beigetragen, dass wir diesen Tag so feiern können, wie er zu uns passt. Wir denken gern an diesen Moment zurück: Beim letzten gemeinsamen Abendessen fiel plötzlich das Licht aus. Alex suchte Kerzen, Sam stellte die Teller näher zusammen. Statt uns über den Stromausfall zu ärgern, blieben wir noch lange am Tisch. Ihr habt aus einer kleinen Panne einen schönen Abend gemacht.. Wir wissen, dass nach diesem Fest auch gewöhnliche Tage kommen werden. Für sie wünschen wir uns Zeit füreinander, Humor und Menschen, die uns nahestehen. Heute möchten wir Euch einfach sagen: Es bedeutet uns viel, dass Ihr Teil unseres Lebens seid. Genießen wir diesen Tag gemeinsam. Danke, dass Ihr mit uns feiert!
Brautvater · Kurz
Liebe Familie, liebe Freunde, ich bin heute der Vater der Braut. Ich habe meine Tochter viele Jahre begleitet, aber auf diesen Tag konnte ich mich nicht vorbereiten, indem ich alte Fotos sortiere. Denn heute geht es nicht nur um das Kind, das ich kenne. Es geht um zwei Erwachsene, die ihren eigenen Weg miteinander wählen. Alex & Sam, ich freue mich, dass Ihr diesen Weg gefunden habt. Als Vater wollte ich früher für möglichst viele Fragen eine Antwort haben. Mit den Jahren habe ich gelernt, dass Zuhören manchmal viel mehr hilft. Deshalb möchte ich Euch heute keinen fertigen Plan für Eure Ehe mitgeben. Ich möchte eine kleine Erinnerung teilen: Beim letzten gemeinsamen Abendessen fiel plötzlich das Licht aus. Alex suchte Kerzen, Sam stellte die Teller näher zusammen. Statt uns über den Stromausfall zu ärgern, blieben wir noch lange am Tisch. Ihr habt aus einer kleinen Panne einen schönen Abend gemacht. Für mich zeigt dieser Moment, wie Ihr miteinander umgeht. Ihr müsst nicht immer dieselbe Idee haben, um gemeinsam etwas Gutes daraus zu machen. Ich wünsche Euch, dass Ihr Euch diese Aufmerksamkeit erhaltet, auch an Tagen, an denen niemand festlich angezogen ist und keine Rede hält. Ihr seid bei uns willkommen, mit guten Nachrichten ebenso wie mit Fragen. Wir freuen uns auf viele gemeinsame Abende, bei denen Ihr einfach Ihr selbst sein könnt. Wer möchte, hebt sein Glas mit mir: auf Alex & Sam, auf Euren eigenen Weg und auf ein Zuhause, in dem Ihr beide Euch wohlfühlt. Alles Liebe!
Brautvater · Ausführlich
Liebe Familie, liebe Freunde, ich bin heute der Vater der Braut. Ich habe meine Tochter viele Jahre begleitet, aber auf diesen Tag konnte ich mich nicht vorbereiten, indem ich alte Fotos sortiere. Denn heute geht es nicht nur um das Kind, das ich kenne. Es geht um zwei Erwachsene, die ihren eigenen Weg miteinander wählen. Alex & Sam, ich freue mich, dass Ihr diesen Weg gefunden habt. Als Vater wollte ich früher für möglichst viele Fragen eine Antwort haben. Mit den Jahren habe ich gelernt, dass Zuhören manchmal viel mehr hilft. Deshalb möchte ich Euch heute keinen fertigen Plan für Eure Ehe mitgeben. Ich möchte eine kleine Erinnerung teilen: Beim letzten gemeinsamen Abendessen fiel plötzlich das Licht aus. Alex suchte Kerzen, Sam stellte die Teller näher zusammen. Statt uns über den Stromausfall zu ärgern, blieben wir noch lange am Tisch. Ihr habt aus einer kleinen Panne einen schönen Abend gemacht. Für mich zeigt dieser Moment, wie Ihr miteinander umgeht. Ihr müsst nicht immer dieselbe Idee haben, um gemeinsam etwas Gutes daraus zu machen. Ich wünsche Euch, dass Ihr Euch diese Aufmerksamkeit erhaltet, auch an Tagen, an denen niemand festlich angezogen ist und keine Rede hält. Ihr seid bei uns willkommen, mit guten Nachrichten ebenso wie mit Fragen. Wir freuen uns auf viele gemeinsame Abende, bei denen Ihr einfach Ihr selbst sein könnt. Es verändert eine Familie, wenn ein neuer Mensch dazugehört. Dabei muss niemand einen Platz abgeben. Es kommen neue Geschichten, Gewohnheiten und Gespräche hinzu. Ich freue mich auf Dinge, die ich von Euch noch lernen werde. Auch unsere Traditionen dürfen wir gemeinsam verändern. Eine Familie wächst für mich dadurch, dass sie neugierig bleibt. Auch den Menschen, die heute mit uns feiern, möchte ich danken. Einige haben angepackt, andere haben zugehört oder einen langen Weg auf sich genommen. Ihr macht diesen Tag nicht durch perfekte Antworten besonders, sondern dadurch, dass Ihr da seid. Lasst uns dem Paar auch nach diesem Fest so begegnen: mit Interesse und ohne ungefragte Ratschläge. Wenn ich Euch etwas für die nächsten Jahre wünschen darf, dann Zeit. Zeit für ein Gespräch, das länger dauert als gedacht, für einen Spaziergang ohne Ziel und für die kleinen Rituale, die nur Euch gehören. Die großen Fotos von heute werden wir sicher oft ansehen. Aber Euer gemeinsames Leben entsteht in den vielen Tagen dazwischen. Darauf freue ich mich mit Euch. Wer möchte, hebt sein Glas mit mir: auf Alex & Sam, auf Euren eigenen Weg und auf ein Zuhause, in dem Ihr beide Euch wohlfühlt. Alles Liebe!
Trauzeuge / Best Man · Kurz
Liebe Gäste, ich stehe heute als Trauzeuge hier und kenne einen Teil dieses Paares schon lange. Das ist ein schöner Platz, aber keine Erlaubnis, eine Sammlung peinlicher Geschichten vorzutragen. Heute möchte ich erzählen, warum ich mich über diese Hochzeit freue. Alex & Sam, aus einer Freundschaft kenne ich viele einzelne Kapitel. Seit Ihr zusammen seid, sehe ich eine gemeinsame Geschichte, in der beide etwas beitragen. Nicht jeder kleine Moment landet auf einem Foto. Manche fallen erst auf, wenn man danebensteht: Beim letzten gemeinsamen Abendessen fiel plötzlich das Licht aus. Alex suchte Kerzen, Sam stellte die Teller näher zusammen. Statt uns über den Stromausfall zu ärgern, blieben wir noch lange am Tisch. Ihr habt aus einer kleinen Panne einen schönen Abend gemacht. Das ist für mich kein Beweis, dass Ihr nie streiten werdet. Es zeigt etwas Wertvolleres: Ihr könnt aufeinander reagieren und gemeinsam weitergehen. Als Freund wünsche ich Euch genau das auch für die Jahre nach diesem Fest. Behaltet Eure eigenen Interessen und nehmt Euch zugleich Zeit für das, was Euch verbindet. Ich freue mich auf weitere Gespräche, Ausflüge und ganz gewöhnliche Abende mit Euch. Als Trauzeuge darf ich heute etwas unterschreiben oder organisieren. Als Freund möchte ich auch morgen noch jemand sein, den Ihr anrufen könnt. Nicht nur, wenn es etwas zu feiern gibt, sondern auch, wenn Ihr einfach Gesellschaft braucht. Lasst uns auf Alex & Sam anstoßen: auf Eure Freundschaft miteinander, auf gemeinsame Abenteuer und auf die Menschen, die Euch begleiten. Zum Wohl!
Trauzeuge / Best Man · Ausführlich
Liebe Gäste, ich stehe heute als Trauzeuge hier und kenne einen Teil dieses Paares schon lange. Das ist ein schöner Platz, aber keine Erlaubnis, eine Sammlung peinlicher Geschichten vorzutragen. Heute möchte ich erzählen, warum ich mich über diese Hochzeit freue. Alex & Sam, aus einer Freundschaft kenne ich viele einzelne Kapitel. Seit Ihr zusammen seid, sehe ich eine gemeinsame Geschichte, in der beide etwas beitragen. Nicht jeder kleine Moment landet auf einem Foto. Manche fallen erst auf, wenn man danebensteht: Beim letzten gemeinsamen Abendessen fiel plötzlich das Licht aus. Alex suchte Kerzen, Sam stellte die Teller näher zusammen. Statt uns über den Stromausfall zu ärgern, blieben wir noch lange am Tisch. Ihr habt aus einer kleinen Panne einen schönen Abend gemacht. Das ist für mich kein Beweis, dass Ihr nie streiten werdet. Es zeigt etwas Wertvolleres: Ihr könnt aufeinander reagieren und gemeinsam weitergehen. Als Freund wünsche ich Euch genau das auch für die Jahre nach diesem Fest. Behaltet Eure eigenen Interessen und nehmt Euch zugleich Zeit für das, was Euch verbindet. Ich freue mich auf weitere Gespräche, Ausflüge und ganz gewöhnliche Abende mit Euch. Als Trauzeuge darf ich heute etwas unterschreiben oder organisieren. Als Freund möchte ich auch morgen noch jemand sein, den Ihr anrufen könnt. Nicht nur, wenn es etwas zu feiern gibt, sondern auch, wenn Ihr einfach Gesellschaft braucht. Für eine gute Freundschaft braucht es keine dauernde große Geste. Oft reicht eine Nachricht, eine ehrliche Frage oder die Bereitschaft, einen Termin noch einmal zu verschieben. Bei Euch habe ich erlebt, dass Nähe nicht daraus entsteht, dass alle immer dasselbe wollen. Sie entsteht daraus, dass Menschen sich ernst nehmen. Das ist etwas, das ich an Euch schätze. Zu einem Hochzeitstag gehört viel Organisation. Deshalb möchte ich auch den Menschen danken, die im Hintergrund gearbeitet haben. Wer heute kurz übernimmt, damit das Paar essen, reden oder tanzen kann, macht einen echten Unterschied. Vielleicht ist das auch eine passende Aufgabe für uns Freunde nach der Hochzeit: gelegentlich etwas leichter machen, ohne dafür einen besonderen Anlass zu brauchen. Und falls in einigen Jahren die Frage auftaucht, ob das Fest damals wirklich so schön war, erinnere ich Euch gern daran. Aber ich hoffe, dass wir bis dahin viele neue Geschichten haben. Geschichten, die Ihr selbst gern erzählt, bei denen beide lachen können und die niemandem unangenehm sind. Ich freue mich darauf, bei einigen davon dabei zu sein. Lasst uns auf Alex & Sam anstoßen: auf Eure Freundschaft miteinander, auf gemeinsame Abenteuer und auf die Menschen, die Euch begleiten. Zum Wohl!
Trauzeugin / Maid of Honor · Kurz
Liebe Familie, liebe Freunde, heute darf ich als Trauzeugin ein paar Worte sagen. Ich kenne eine Hälfte dieses Paares aus einer langen Freundschaft. Dabei habe ich nicht nur große Entscheidungen erlebt, sondern auch viele kleine Momente, in denen sich zeigt, was einem Menschen wichtig ist. Alex & Sam, ich freue mich, Euch heute gemeinsam zu feiern. Es ist schön, wenn aus zwei vertrauten Menschen ein Paar wird, das nicht einfach alle anderen Beziehungen hinter sich lässt. Ihr schafft Platz füreinander und für die Menschen, die Euch nahestehen. Ein Moment ist mir besonders geblieben: Beim letzten gemeinsamen Abendessen fiel plötzlich das Licht aus. Alex suchte Kerzen, Sam stellte die Teller näher zusammen. Statt uns über den Stromausfall zu ärgern, blieben wir noch lange am Tisch. Ihr habt aus einer kleinen Panne einen schönen Abend gemacht. Darin erkenne ich Eure Art, miteinander umzugehen. Ihr hört hin, Ihr bringt unterschiedliche Ideen mit und Ihr könnt über eine unperfekte Situation gemeinsam lachen. Ich wünsche Euch, dass Ihr Euch diese Freiheit erhaltet. Niemand muss in einer Ehe rund um die Uhr stark oder gut gelaunt sein. Es hilft, wenn man sagen darf, was gerade fehlt. Für mich endet die Freundschaft nicht mit dieser Hochzeit. Ich freue mich auf neue Geschichten und auf unsere vertrauten Gespräche. Und ich freue mich, dass wir heute nicht nur auf einen schönen Tag schauen, sondern auf ein gemeinsames Leben, das Ihr nach Euren Vorstellungen gestalten dürft. Auf Alex & Sam: auf Vertrauen, auf gemeinsame Freude und auf viele kleine Momente, die Euch auch später noch zum Lächeln bringen. Alles Liebe!
Trauzeugin / Maid of Honor · Ausführlich
Liebe Familie, liebe Freunde, heute darf ich als Trauzeugin ein paar Worte sagen. Ich kenne eine Hälfte dieses Paares aus einer langen Freundschaft. Dabei habe ich nicht nur große Entscheidungen erlebt, sondern auch viele kleine Momente, in denen sich zeigt, was einem Menschen wichtig ist. Alex & Sam, ich freue mich, Euch heute gemeinsam zu feiern. Es ist schön, wenn aus zwei vertrauten Menschen ein Paar wird, das nicht einfach alle anderen Beziehungen hinter sich lässt. Ihr schafft Platz füreinander und für die Menschen, die Euch nahestehen. Ein Moment ist mir besonders geblieben: Beim letzten gemeinsamen Abendessen fiel plötzlich das Licht aus. Alex suchte Kerzen, Sam stellte die Teller näher zusammen. Statt uns über den Stromausfall zu ärgern, blieben wir noch lange am Tisch. Ihr habt aus einer kleinen Panne einen schönen Abend gemacht. Darin erkenne ich Eure Art, miteinander umzugehen. Ihr hört hin, Ihr bringt unterschiedliche Ideen mit und Ihr könnt über eine unperfekte Situation gemeinsam lachen. Ich wünsche Euch, dass Ihr Euch diese Freiheit erhaltet. Niemand muss in einer Ehe rund um die Uhr stark oder gut gelaunt sein. Es hilft, wenn man sagen darf, was gerade fehlt. Für mich endet die Freundschaft nicht mit dieser Hochzeit. Ich freue mich auf neue Geschichten und auf unsere vertrauten Gespräche. Und ich freue mich, dass wir heute nicht nur auf einen schönen Tag schauen, sondern auf ein gemeinsames Leben, das Ihr nach Euren Vorstellungen gestalten dürft. In einer Freundschaft sammelt man kleine Beweise dafür, dass jemand da ist: ein freigehaltener Abend, eine Nachricht zur richtigen Zeit, ein Zuhören ohne sofortige Lösung. Diese Gesten werden selten öffentlich gefeiert. Trotzdem tragen sie sehr viel. Ich hoffe, dass Ihr Euch solche kleinen Zeichen auch in Eurer Ehe schenkt und sie beim anderen bemerkt. Dieser Tag ist auch für die Menschen besonders, die Euch schon lange begleiten. Manche kennen Euch aus der Kindheit, manche erst seit wenigen Jahren. Niemand kennt alle Kapitel. Gerade deshalb finde ich es schön, dass wir hier zusammenkommen und ein neues Kapitel miteinander erleben. Danke an alle, die heute ihre Zeit, ihre Hilfe oder einfach ihre gute Gesellschaft mitgebracht haben. Für die kommenden Jahre wünsche ich Euch nicht, dass alles nach Plan läuft. Ich wünsche Euch, dass Ihr gemeinsam neue Pläne machen könnt, wenn sich etwas verändert. Dass Ihr Euch Fragen stellt, statt Antworten zu vermuten. Und dass Ihr neben allen Aufgaben immer wieder einen Abend findet, der nur Euch gehört. Wir Freunde bleiben gern ein Teil Eurer Geschichte. Auf Alex & Sam: auf Vertrauen, auf gemeinsame Freude und auf viele kleine Momente, die Euch auch später noch zum Lächeln bringen. Alles Liebe!
Die meisten Hochzeitsreden scheitern nicht an fehlendem Material, sondern an zu viel davon. Wer den Brautvater seit dreißig Jahren kennt, hat vierzig Geschichten und packt zwölf davon in fünf Minuten. Übrig bleibt eine Aufzählung, die den Gästen nichts sagt, weil sie keine der zwölf Personen kennen, die darin vorkommen.
Eine gute Rede geht den umgekehrten Weg. Sie sucht eine einzige Szene, die etwas über den Menschen verrät. Sie erzählt diese Szene so genau, dass auch ein Gast am Nebentisch sie sich vorstellen kann. Alles andere fällt weg. Das ist die eigentliche Arbeit an einer Rede. Sie hat mehr mit Streichen zu tun als mit Schreiben.
1. Erst das Material, dann der Aufbau
Beginnt nicht mit dem ersten Satz. Der erste Satz ist das Letzte, was geschrieben wird. Er ist zugleich der Grund, warum viele Reden nie über den Anfang hinauskommen. Sammelt stattdessen zwei Wochen lang Material: Notiert in einer Liste alles, was Euch zu den beiden einfällt, in Stichworten, ohne zu bewerten. Zwanzig bis dreißig Einträge sind ein guter Vorrat.
Fragt danach gezielt nach. Ein Anruf bei einem Geschwisterteil, eine Nachricht an eine gemeinsame Freundin, ein Blick in alte Fotos. Drei Fragen liefern erfahrungsgemäß am meisten: Wann hast du gemerkt, dass die beiden zusammengehören? Was macht sie füreinander, ohne darüber zu reden? Und was würdest du an ihrer Stelle nie aushalten?
Aus diesem Material wählt Ihr genau eine Szene aus. Die Auswahl fällt leichter mit einem Kriterium: Die Szene muss ohne Vorwissen verständlich sein und darf nicht länger als neunzig Sekunden zu erzählen sein. Alles, was eine Erklärung braucht, wer welche Person ist, fällt heraus. Alles, was nur im Freundeskreis funktioniert, fällt ebenfalls heraus.
Ein zweites Auswahlkriterium hilft bei Gleichstand: Die Szene sollte etwas zeigen, das die Person selbst nicht über sich erzählen würde. Wer über den Bräutigam sagt, er sei hilfsbereit, hat eine Behauptung. Wer erzählt, wie er an einem Dienstagabend zweihundert Kilometer gefahren ist, um einen Umzugswagen zurückzubringen, hat einen Beleg. Der erste Satz wird vergessen. An den zweiten erinnert sich das Paar noch Jahre später.
Eine Anekdote, die man sich vorstellen kann, schlägt fünf, die man nur aufzählt.
2. Der Aufbau, der fast immer trägt
Reden haben eine einfache Form, die sich seit Jahrhunderten kaum verändert hat, weil sie funktioniert: Einstieg, Szene, Deutung, Wunsch. Vier Teile, jeder mit einer eigenen Aufgabe. Wer diese Reihenfolge einhält, kommt fast automatisch auf eine Länge zwischen drei und fünf Minuten.
| Teil | Anteil der Redezeit | Aufgabe |
|---|---|---|
| Einstieg | etwa 20 Sekunden | Wer Ihr seid und woher Ihr das Paar kennt, in einem Satz |
| Szene | 60 bis 90 Sekunden | Die eine Anekdote, konkret erzählt, mit Ort und Zeit |
| Deutung | 40 bis 60 Sekunden | Was die Szene über die beiden zeigt, ohne sie zu erklären |
| Wunsch | 20 bis 30 Sekunden | Ein Satz an das Paar, kein Ratschlag an die Ehe |
| Toast | etwa 10 Sekunden | Glas heben, Namen nennen, Ende |
Der häufigste Fehler liegt im dritten Teil. Viele Redner erklären ihre eigene Anekdote, statt sie wirken zu lassen. Wenn Ihr die Szene gut erzählt habt, weiß der Saal längst, worauf sie hinausläuft. Ein Satz Deutung reicht, drei sind zwei zu viel.
3. Was besser nicht vorkommt
Es gibt eine kurze Liste von Themen, die Reden regelmäßig kippen lassen. Frühere Beziehungen gehören dazu, auch als Andeutung. Alkoholgeschichten aus dem Junggesellenabschied gehören dazu, weil sie fast immer in einem Raum landen, in dem auch Großeltern und Kollegen sitzen. Anspielungen auf Kinderwunsch, Geld oder das Gewicht einer der beiden gehören ebenfalls dazu.
Die brauchbarste Prüfregel dafür ist nicht der eigene Geschmack, sondern eine einfache Frage: Würdet diesen Satz sagen, wenn nur die Mutter der Braut zuhört? Wenn nicht, streicht ihn. Der Saal ist ein gemischtes Publikum, das die Hälfte des Kontexts nicht hat. Witze funktionieren aber nur mit Kontext.
Ebenfalls streichen solltet Ihr Insiderwitze, Wortspiele mit Nachnamen und alles, was das Paar bloßstellt, um Lacher zu holen. Der verlässlichste Weg zu Herzlichkeit ist nicht die Pointe, sondern die genaue Beobachtung. Ein Detail wie das falsche Wechselgeld, das jemand seit Jahren nicht nachzählt, sagt mehr als drei Pointen. Wenn Ihr unsicher seid, lest den kritischen Absatz einer dritten Person vor, die beide kennt.
Eine Sonderrolle spielt der Rückgriff auf eine frühere Rede des Abends. Wenn Eure beste Pointe voraussetzt, dass der zweite Redner eine bestimmte Geschichte erzählt hat, hängt Ihr an einem fremden Manuskript. Schreibt eine Fassung, die für sich steht. Den Rückgriff behandelt Ihr als Zugabe, die Ihr nur nutzt, wenn die Vorlage tatsächlich kam.
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4. Schreiben, kürzen, laut sprechen
Schreibt den ersten Entwurf in einem Zug, ohne zu korrigieren. Er wird zu lang, das ist so vorgesehen. Erst der zweite Durchgang streicht: alles Erklärende, alle Nebenfiguren, jeden Satz, der mit einem Rückblick auf den vorherigen beginnt. Als Faustwert für die Länge gilt, dass etwa 130 bis 150 gesprochene Wörter eine Minute ergeben.
Danach kommt der Teil, den fast alle überspringen und der den größten Unterschied macht: dreimal laut sprechen, im Stehen, mit Blick geradeaus. Beim ersten Mal merkt Ihr, welche Sätze sich nicht sprechen lassen. Beim zweiten Mal merkt Ihr, wo Euch die Luft ausgeht. Beim dritten Mal merkt Ihr, welche Stelle Ihr ohnehin auswendig könnt.
Der Vortrag selbst gelingt am zuverlässigsten mit Karteikarten statt mit einem durchgehenden Text: Stichworte in großer Schrift, eine Karte pro Redeteil, nummeriert. Ein vollständig ausformuliertes Blatt verleitet zum Ablesen. Abgelesene Reden verlieren genau die Wärme, für die sie geschrieben wurden. Wer sicher gehen will, notiert lediglich den ersten und den letzten Satz wörtlich.
5. Die letzten Tage vor der Rede
Klärt eine Woche vorher drei praktische Dinge, die nichts mit dem Text zu tun haben und trotzdem über die Wirkung entscheiden. Erstens: Gibt es ein Mikrofon und funktioniert es? Zweitens: Wo steht Ihr, seht Ihr von dort aus das Paar? Drittens: Wann genau kommt Ihr dran, also an welcher Stelle der üblichen Redefolge zwischen den Gängen? Und wer kündigt Euch an?
Nehmt die Karten in einer Innentasche mit, nicht in der Hand. Legt eine zweite Kopie an einem anderen Ort ab. Ein Foto der Karten auf dem Telefon reicht als Rückfallebene. Wenn Ihr Namen von Gästen nennt, die anreisen, prüft kurz vorher, ob alle tatsächlich kommen. Ein Dank an jemanden, der abgesagt hat, ist der einzige Fehler, den der ganze Saal bemerkt. Die aktuelle Zusagenliste findet Ihr am schnellsten dort, wo sie ohnehin gepflegt wird, etwa auf der Hochzeitswebsite mit den Rückmeldungen der Gäste.
Am Abend selbst hilft ein einfacher Ablauf: aufstehen, drei Sekunden warten, bis es leise ist, das Glas abstellen, dann erst beginnen. Diese drei Sekunden wirken beim Sprechen wie eine halbe Minute und sind der Grund, warum ruhige Redner ruhig wirken.
Messt den dritten Probedurchgang mit der Uhr, statt ihn zu schätzen. Fast alle sprechen am Hochzeitstag schneller als in der Küche, meist zehn bis fünfzehn Prozent, weil die Anspannung die Pausen verkürzt. Eine Rede, die zu Hause fünf Minuten dauert, landet damit eher bei viereinhalb. Das ist unproblematisch. Eine Rede, die zu Hause sieben Minuten braucht, dauert am Abend immer noch sechs. Das ist eine Minute zu viel.
Eine Hochzeitsrede braucht keinen besonderen Anlass, um gut zu werden, sondern eine Entscheidung: eine Szene statt fünf, ein Gedanke statt drei, ein Wunsch statt einer Lebensweisheit. Der Rest ist Kürzen und dreimal laut sprechen. Der nächste sinnvolle Schritt ist die Materialsammlung: Legt heute eine Liste an und schreibt zwei Wochen lang hinein, was Euch einfällt.
Rund um die Hochzeit
Hochzeit planen
Ordnet Aufgaben, Kosten und Gäste für Eure Feier.
Einladungen und Texte
Findet die passenden Worte für Eure Einladung.
Als Hochzeitsgast
Gratuliert persönlich und wählt ein passendes Geschenk.
Hochzeitstage
Entdeckt Namen, Bräuche und Ideen für Ehejubiläen.
Plant Ihr Eure Traumhochzeit?
Erstellt Eure eigene Hochzeitswebsite in wenigen Minuten – mit RSVP-Funktion, Fotogalerie und mehr.